Der innere Schweinehund

Gerade dann wenn es fast den ganzen Tag draußen dunkel ist und der Alltag stresst, geht es dir vielleicht manchmal wie mir. Man hat keine Lust auf’s Training und noch viel weniger Lust, sein Meal für den nächsten Tag vorzubereiten (gerade dann, wenn es mal wieder Huhn-Reis-Brokkoli ist).

 

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Heute möchte ich dir hier ein paar Ratschläge geben, wie du trotzdem dran bleibst.

Das erste Problem, das viele haben ist, dass sie sich sehr ambitionierte Ziele setzen, die sie so kaum oder sogar gar nicht erreichen können. Wenn du zum Beispiel sechs Tage die Woche arbeitest und zwei Kinder großziehen musst, dann kann ich dir fast schon garantieren, dass du ein 600 kalorien Defizit und sechs Trainingseinheiten die Woche nicht lange durchhältst.

Setze dir die Ziele so, dass sie zwar nicht leicht zu erreichen, aber immer noch realistisch sind.

Überlege für dich: Was ist deine Motivation? Willst du deine Rückenschmerzen endlich loswerden? Willst du im Sommer am Strand lecker aussehen? Willst du wieder in deine Lieblingsjeans passen? Setze dir Reiminder für deine Motivation! Das kann dein Bildschirmhintergrund auf deinem PC oder deinem Handy sein, ein Foto oder Spruch am Spiegel oder die Jeans immer in Sichtweite zu haben, wenn du morgens aufstehst. Mache Vorher- Nachherbilder und verfolge deine Fortschritte- glaub mir: Deine eigenen Gains zu betrachten ist die allerbeste Motivation.

Mein zweiter Tipp ist. Schalte den Kopf aus! Lass dir nicht von miesen Launen oder negativen Gedanken deinen Erfolg versauen. Wenn du einen Plan hast, dann zieh ihn durch. Wenn du noch keinen Plan hast, solltest du dir spätestens jetzt einen Trainingsplan erstellen. Wann möchtest du welche Muskelgruppen trainieren? Wenn es dir hilft, trage deine Trainingszeiten in deinen Kalender ein. Schlechtes Wetter, Müdigkeit, die Trägheit nach den Feiertagen oder einfach „keine Lust“ spielen keine Rolle, wenn du deine Termine einhältst. Der Plan nimmt dir quasi die Entscheidung ab. Setze die Kopfhörer mit deiner Trainingsmusik auf und fang an dich zu bewegen. Das ist eigentlich so einfach.

Eine ganz andere Sache ist da Krankheit oder eine Verletzung. Die Gesundheit steht selbstredend immer an erster Stelle.

 

Mir hilft es allgemein immer ganz gut, wenn ich mir überlege, ob ich nur nach Ausreden suche oder  wirklich nicht kann. Meistens ist die Entscheidung dann sehr einfach.

Also zieh’s durch und lass dich nicht von Ausreden von deinen Zielen abbringen. Viel Spaß im Gym.

Dein Tobi.

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